Maltes Blog - Scio nihil Scio!
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Nein, ich bin möchte mich weder umbringen noch bin ich depressiv...Trotzdem schreibe ich natürlich auch was trauriges...Aber überzeugt euch selbst...
P.S: Leicht angestaubt, eigentlich alles zwei Jahre alt...Aber was soll´s...





Im Morgengrauen

Am Ende der Zeit
bleibt nichts mehr zurück.
Wo stehe und lebe ich?
Nur Echos im Dunkeln.

Kein Traum mehr weit und breit,
Visionen, ein Strande voll Glück.
Die Geister erheben sich,
erschaffen im Munkeln.

Mit offenen Arm´
empfang ich das Pack.
Ich treib´es in mich
als wären wir eins.

Die Stimmen, sie nah´n
und kommen salapp.
Und sind sie da – Stich!
das Herzen nicht länger meins.


Ewigkeit

Siehst du dort am Horizont
die Regenwolken, düster-kalt?
Siehst du die Gewitterfront,
so schwarz und ohne Lichterspalt?

Hörst du nicht, wie mich der Schwall
von tausend dunklen Wassern quält?
Jedes Atmen ist ein neuer Knall,
der die Verzweiflung näher bringt.

Und so frag ich mich - ganz ohne Sinn-
hört dieser Sturm denn niemals auf?
Warum, warum? drei Worte nur,
Doch schweigst du bis zur Ewigkeit.


Die Nacht danach

Und wieder steh ich hier im Nichts
des Nachhers, Blicke in das Dunkel.
Wo geht die Reise hin? Erlischt
das Licht für immer? Stimmen munkeln.

Was ist das Ziel, das wahre?
und was ist Wahrheit, Lüge?
wo liegt der Sinn, der klare?
und wo gehört die Liebe hin?

Doch immer, wenn ich danach frage,
zerspringt der Kopf in tausend Stimmen.
Und wenn ich sie vertrieben habe,
dann bleibt mir nur das Nichts.



Du gingst im Morgenlicht

Leise Stimmen sangen sanft
ein Lied, getragen von Vernunft.
Dunkle Nächte warn entspannt,
verlebte Zeit war kein Verlust.

Immer lauter wurd´das Lied,
erzählte mir:"Es ist nicht weit!"
Hörte nicht, nun seh ich dies:
verloren ist´s, für immer, Leid!

"Dunkelheit ist Illusion",
das sagt der Mensch im Lichte wohl.
"Nutz den Tag" ist nutzlos jetzt,
du gingst im Morgenlicht.

Hinaus ins Dunkel

Schweren Schritts bewegt er sich
vom Hause weg, vom Schmerz der Liebe.
Letzter Blick zurück: Ein Stich
ins Herz, der Unglücksliebe Wiege.

Schwarz verhüllt die lange Nacht
des Abschieds seinen Geist, Gedanken.
Sehnsucht nach zu Haus erwacht,
die Hoffnung, Rückkehr! Schritte wanken.

Leise weint er, sieht im Geist
den Stern im langen, schwarzen Dunkeln.
„Liebt mich nicht“, sein Blick verheißt,
„Ihr Stern für mich wird nimmer funkeln!“

Langsam kommt er nun zum Wald
des Kummers, wo die andren liegen.
Dunkle Schatten flüstern ihm
den Schmerz von neuem in die Seele.
„Sie war dein Licht, das niemals schien...“
„Sie stört es nicht, wenn ich jetzt fehle!“

Kalt wird's ihm, das Herz erlischt
im Schwall der Tränen, unaufhaltsam.
Letzte Schläge, Herzen zischt,
„Wo bist du nun?“,das fragt er einsam.

Kummer, Sehnsucht ihm verdirbt
das letzte Licht in seiner Seele.
Schreiend er alleine stirbt
mit ihrem Namen in der Kehle.


Todesengel

Dunkel türmt sich vor mir auf
Sturm der Zeit, wo grad noch Licht.
Schwarzer Wellen düstrer Lauf,
Drohend Winde, dicht an dicht.

Sonnig ist´s auf deiner Insel,
Letzter Blick in dein Gesicht.
Achtest nicht auf mein Gewinsel,
"Eine Chance gibt es nicht!"

Weinend steig ich in mein Boot,
Schickst mich in den Untergang.
Lehnst mich ab in meiner Not,
Erster Kuss nur wilder Drang?

Wie ein Engel bist gekommen,
Hoffnung warst du, Licht im Dunkeln.
Doch die Hoffnung schnell verronnen,
Einzger Stern hört auf zu funkeln.

Irrte mich, bezahl dafür,
Dacht´du liebst mich, sagtest "Nein".
Augen taub, wenn ich berühr,
Wie ich ruder, so ich wein´.

Böhen ziehn an mir vorbei,
Wie dein Kuss, die Zeit mit dir.
Wünsche mir nur dich herbei,
Wünschte laut du wärst jetzt hier.

Blicke hin zum Inselstrand,
Keine Hoffnung, letzter Mut.
Aus ist all der Herzensbrand,
Meine Trän´gerin´zu Blut.


Zeigerschlag

Trübe, leere Augen blicken
in den Nebel, durch die Zeit.
Hörst im Innern Uhren ticken,
Schlag für Schlag, es ist noch weit.

Siehst die Sanduhr leise rieseln,
Korn um Korn, sie reißt es mit.
Leise Trän´beginn´zu nieseln,
Alter Schmerz, an dem man litt.

Willst zurück, was man dir nahm,
Glücklich´Zeit, wo ist sie hin?
Gutes ging, das Dunkle kam,
Und die Uhr sagt einfach: „Nimm!“


Kennst du das?

Aus weißen Wolken rieselt leis´
der Lauf des Lebens, ungehemmt.
In schwarzen Ringen tiefer Kreis
entspringt ein Schatten, kalt und fremd.

Ein loser Blick vergeht im Nichts
des Seins, erstarrt, zerspringt wie Glas.
Vergessen längst der Schein des Lichts,
die Kerze, die der Wind zerfraß.

Gar leise Stimmen bringt der Wind,
zerstört, vernichtet, was noch da.
Du glaubst, dass man dir alles nimmt,
das Ende, Tod, zum Greifen nah.





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